Interaktiver Stadtplan zeigt Standorte von Defibrillatoren

Der Interaktive Stadtplan bietet einen lebensrettenden Service: Unter der Kategorie „Service“ sind die öffentlich zugänglichen Defibrillatoren (AEDs) aufgeführt. Im Gegensatz zu Defibrillatoren aus dem Rettungsdienst sind AEDs wegen ihrer Bau- und Funktionsweise besonders für Laienhelferinnen und -helfer geeignet.

Zurzeit gibt es knapp 190 AEDs im Oldenburger Stadtgebiet (Stand: November 2020), die uns gemeldet wurden. Die Standorte werden mit einem Piktogramm im Stadtplan angezeigt; mit einem Klick auf das jeweilige Symbol wird die exakte Adresse angegeben.

Defibrillatoren retten Leben

Mit einem Defibrillator können erste Maßnahmen ergriffen werden, um lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern in den Griff zu bekommen.

Die sogenannten Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED) sind nach dem Einschalten selbsterklärend. So werden dem Benutzer beziehungsweise der Benutzerin über Sprachausgabe oder Monitor genaue Anweisungen gegeben. Das Gerät fordert auf, die zwei Klebeelektroden an der Patientin oder dem Patienten anzubringen. Dann misst es selbständig die Herzströme, wertet aus, ob ein Kammerflimmern vorliegt, und zeigt dementsprechend an, ob ein Elektroschock nötig ist. Entsprechend gibt es dem Benutzer oder der Benutzerin weitere Anweisungen. Trotzdem sollte vor der Benutzung des AEDs der Notruf 112 abgesetzt werden.